Wirtschaftsprognose 2026 – Zwischen Hoffnung und Nervosität
Die Weltwirtschaft wirkt nervös. Zölle kommen und gehen, politische Entscheidungen haben kurze Halbwertszeiten, und mit der US-Administration unter Donald Trump ist selbst für enge Partner Verlässlichkeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Planung wird schwieriger.
In der Wirtschaftsprognose 2026 ordnet Dr. Jan Holthusen, Leiter Research der DZ Bank, diese Lage ein – jenseits der täglichen Aufgeregtheit. Er spricht über erste Anzeichen einer Stabilisierung in Deutschland, über Investitionen und Infrastruktur, über Energieabhängigkeiten und die Entwicklung von Kosten. Und darüber, warum nicht einzelne Maßnahmen das größte Risiko darstellen, sondern der schleichende Verlust klarer Regeln.
Vor diesem Hintergrund rücken Märkte in den Fokus, die lange als gesetzt galten: regionale Strukturen, belastbare Netzwerke und Wirtschaftskreisläufe mit kürzeren Wegen. Nicht als Gegenentwurf zur Globalisierung, sondern als Ergänzung in einer Zeit, in der Verlässlichkeit wieder ein Standortfaktor wird.
Eine Einordnung für Unternehmerinnen und Unternehmer, die Entscheidungen treffen müssen, während sich die Spielregeln weiter verschieben.