Goldelse - Geldgeschichten - der Firmenpodcast der Berliner Volksbank

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Geldgeschichten aus der Hauptstadt

Von 130 auf 40 Mitarbeitende, Uber im Nacken: Was Taxi Berlin über Deutschlands Wirtschaft verrätNeue Episode

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Was gerade mit der deutschen Wirtschaft passiert, lässt sich an Taxi Berlin beobachten.

Hermann Waldner hat das Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut. Heute geht es um KI, Automatisierung, Fachkräftemangel und den Wettbewerb mit globalen Plattformen wie Uber und Bolt.

Taxi Berlin hat die Zahl seiner Mitarbeitenden über mehrere Jahre von mehr als 130 auf rund 40 reduziert, laut Waldner ohne betriebsbedingte Kündigungen. Rund 70 Prozent der telefonischen Bestellungen laufen inzwischen vollautomatisch, bald sollen es bis zu 90 Prozent sein. Gleichzeitig investiert das Unternehmen 1,2 Millionen Euro im Jahr in Werbung.

In dieser Folge von GoldElse spricht Max Klein mit Hermann Waldner darüber, warum KI für ihn zur Überlebensfrage geworden ist, warum chinesische Autohersteller technologisch an der Weltspitze stehen und weshalb er lieber einen großen KI-Hebel konsequent umlegt als 20 Projekte gleichzeitig zu starten. Seine Prognose: Nach der App kommt die Sprache.

Eine Folge über Taxi Berlin. Und über die Fragen, die den deutschen Mittelstand verändern.

Wirtschaftsprognose Q3/Q4: Ölpreis, Konjunktur und KI im Fokus

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Steht die deutsche Wirtschaft vor einer nachhaltigen Erholung oder bleibt das zweite Halbjahr von Unsicherheiten geprägt? In dieser Folge von Goldelse analysiert Dr. Jan Holthusen, Bereichsleiter Research und Volkswirtschaft der DZ BANK, über die aktuelle Wirtschaftsprognose für das dritte und vierte Quartal.

Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des Ölpreises nach den Spannungen im Nahen Osten, die Auswirkungen auf Inflation und Konjunktur sowie die Frage, warum Künstliche Intelligenz zunehmend zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmen wird. Außerdem erklärt Holthusen, weshalb sich strategische Investitionen und der Aufbau von KI-Kompetenzen gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auszahlen können.

Wenn alles gleichzeitig Trend ist

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Früher brauchten Trends Jahre, um die breite Masse zu erreichen. Heute reichen wenige Minuten. Alles passiert gleichzeitig, alles ist sichtbar, alles konkurriert um Aufmerksamkeit.

Doch was bedeutet das eigentlich für Unternehmen, Marken und Konsument:innen?

Designer und Unternehmer Michael Michalsky spricht in dieser Folge von Goldelse über eine Welt, in der Orientierung plötzlich wertvoller wird als reine Lautstärke. Über die Überforderung permanenter Trends. Über KI, Konsum, Geschmack und die Frage, warum viele Menschen eigentlich gar nicht mehr „mehr“ wollen.

Es geht um wirtschaftlichen Wandel, die Mechanik von Aufmerksamkeit und darum, weshalb Haltung heute vielleicht der entscheidende Wettbewerbsvorteil ist.

Eine Folge über Fashion, die eigentlich viel mehr über Wirtschaft, Gesellschaft und unternehmerisches Denken erzählt.

Außerdem unterstützt diese Folge einen guten Zweck. Hinweise dazu finden Sie in den Show Notes.

Hedgefonds Henning - Vom Meme-Account zur Medienmarke

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„Woran erkennt man schlechte Berater? Dass sie Frankfurt–München in Economy fliegen.“

Mit solchen Memes hat Niklas Schwab angefangen. Heute steckt dahinter einer der größten Finanz- und Wirtschaftskanäle auf Social Media für Gen Y und Gen Z.

In dieser Folge geht es aber um mehr als Memes.

Wir sprechen darüber, warum viele Unternehmen trotz professioneller Social-Media-Teams kaum echte Sichtbarkeit erzeugen. Warum Menschen wieder lieber Personen folgen als Marken. Weshalb Longform-Content Vertrauen schafft. Und warum selbst erfolgreiche Creator Jahre brauchen, um Formate wirklich zu verstehen.

Außerdem geht es um LinkedIn, Creator Economy, Finance-Bros, Printmagazine für die Gen Z und die Frage, warum ausgerechnet ein Meme-Account plötzlich ziemlich viel über moderne Unternehmenskommunikation verrät.

Das unterschätzte Gründungsmodell: Die Genossenschaft

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Ein Supermarkt, der seinen Kundinnen und Kunden gehört – was erstmal ungewöhnlich klingt, funktioniert in Berlin ganz konkret.

Mit Supercoop hat Johanna Kühner genau so ein Modell aufgebaut: Mitglieder kaufen nicht nur ein, sondern arbeiten mit, entscheiden mit und tragen das Unternehmen gemeinsam. Ein Ansatz, der zeigt, was Genossenschaften heute leisten können.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum diese Rechtsform lange unterschätzt wurde und warum sie gerade wieder an Bedeutung gewinnt. Es geht um neue Wege der Gründung, um Finanzierung ohne klassische Investoren und um die Frage, wann es sinnvoll sein kann, Unternehmen anders zu organisieren.
Dabei wird schnell klar:

Genossenschaften sind kein Gegenentwurf zur klassischen Unternehmensgründung, sondern ein Werkzeug – mit eigenen Stärken, eigenen Grenzen und ganz konkreten Einsatzfeldern.
Eine Folge für alle, die gründen, unternehmerisch denken oder sich fragen, wie sich wirtschaftlicher Erfolg und Verantwortung besser zusammenbringen lassen.

Warum wir Arbeit oft falsch denken | mit Dr. Hans Rusinek

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„Arbeitszeit wird in Deutschland wieder zur politischen und wirtschaftlichen Streitfrage. Modelle, Stunden und Produktivität dominieren die Diskussion.

Im Alltag vieler Menschen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Arbeit wird zunehmend wie eine Verpflichtung erlebt, die man erfüllt, aber selten als etwas, das trägt oder erfüllt.

Dr. Hans Rusinek, Arbeitsforscher und Philosoph, ordnet diese Entwicklung ein. Im Gespräch geht es um quiet quitting, um den Versuch, Sinn in Organisationen zu verankern, um Motivation, die oft nicht fehlt, sondern schwindet, und um die Frage, warum unsere Vorstellung von Arbeit selbst zum Problem werden kann.

Eine Folge über Arbeit jenseits von Schlagworten – und über die Perspektive, die für Unternehmen besonders relevant ist: Nicht, wie man Menschen motiviert. Sondern warum Motivation verloren geht.“

Wirtschaftsprognose 2026 – Zwischen Hoffnung und Nervosität

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Die Weltwirtschaft wirkt nervös. Zölle kommen und gehen, politische Entscheidungen haben kurze Halbwertszeiten, und mit der US-Administration unter Donald Trump ist selbst für enge Partner Verlässlichkeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Planung wird schwieriger.

In der Wirtschaftsprognose 2026 ordnet Dr. Jan Holthusen, Leiter Research der DZ Bank, diese Lage ein – jenseits der täglichen Aufgeregtheit. Er spricht über erste Anzeichen einer Stabilisierung in Deutschland, über Investitionen und Infrastruktur, über Energieabhängigkeiten und die Entwicklung von Kosten. Und darüber, warum nicht einzelne Maßnahmen das größte Risiko darstellen, sondern der schleichende Verlust klarer Regeln.

Vor diesem Hintergrund rücken Märkte in den Fokus, die lange als gesetzt galten: regionale Strukturen, belastbare Netzwerke und Wirtschaftskreisläufe mit kürzeren Wegen. Nicht als Gegenentwurf zur Globalisierung, sondern als Ergänzung in einer Zeit, in der Verlässlichkeit wieder ein Standortfaktor wird.
Eine Einordnung für Unternehmerinnen und Unternehmer, die Entscheidungen treffen müssen, während sich die Spielregeln weiter verschieben.

Wir meinen es nicht unfreundlich - Wie Deutschland auf internationale Fachkräfte wirkt

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Fünf Minuten zu spät zu einem Meeting. Niemand lacht.
Man fragt sich kurz, ob man etwas falsch gemacht hat. Spoiler: wahrscheinlich ja.
In dieser Folge von Goldelse geht es darum, wie Deutschland auf internationale Fachkräfte wirkt – im Arbeitsalltag, im Miteinander und in den ersten Wochen nach der Ankunft. Also genau in der Phase, in der sich entscheidet, ob jemand bleibt oder innerlich schon wieder geht.

Zu Gast ist Sigrid Arteaga, Deutsch-Mexikanerin, ehemalige Pressesprecherin der Mexikanischen Botschaft und heute Expertin für interkulturelle Kommunikation. Sie arbeitet täglich mit internationalen Fachkräften und Unternehmen und übersetzt zwischen Kulturen, Erwartungen und deutschen Selbstverständlichkeiten.

Es geht um sehr konkrete Fragen:

Warum gilt Pünktlichkeit nicht überall als Respekt?
Warum trennen wir Arbeit und Privatleben so strikt?
Warum braucht man für eine Wohnung ein Bankkonto und für ein Bankkonto eine Wohnung?
Und warum fühlen sich viele gut gemeinte Onboardings trotzdem kalt an?

Sigrid erzählt von Umarmungen, die irritieren, von Stille, die missverstanden wird, und von einer Arbeitskultur, die für Außenstehende manchmal wirkt wie ein Escape-Room mit Formularpflicht.
Eine Folge für Unternehmerinnen und Unternehmer, die internationale Fachkräfte nicht nur einstellen, sondern halten wollen. Und die bereit sind, Unternehmenskultur nicht als Soft-Thema, sondern als echten Erfolgsfaktor zu betrachten.

🎙️ Erfolgreich im Business – planlos beim eigenen Geld

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Viele Unternehmer jonglieren täglich mit Millionen – aber wenn es um die eigenen Finanzen geht, wird’s still.
Sophie Thurner, Gründerin von beatvest, spricht mit Max Klein über ein Paradox: Wie kann man im Business souverän handeln, privat aber zögern, sobald es ums eigene Geld geht?

Im Gespräch geht es um finanzielle Bildung, Verantwortung und die Frage, warum Geld in Deutschland noch immer ein Tabuthema ist. Thurner erklärt, wie „Financial Wellbeing“ Unternehmen verändert, warum Wissen über Geld Gesundheit fördern kann – und weshalb es nie zu spät ist, sich damit zu beschäftigen.
Eine Folge für alle, die führen, entscheiden – und sich selbst zu selten um ihr Vermögen kümmern.

Innovation beginnt beim Problem

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Innovation klingt groß, beginnt aber oft im Kleinen.
Gerade im Mittelstand geht es nicht darum, das nächste große Ding zu erfinden, sondern echte Probleme klug zu lösen.
Prof. Dr. Bastian Halecker ist Professor für Deep-Tech Entrepreneurship, kommt aus einer Unternehmerfamilie und weiß, warum Innovation beim Problem beginnt, nicht bei der Lösung.

Im Gespräch geht es um Friedhofssoftware, Pop-up-Unis, künstliche Intelligenz und die Frage, warum nicht jeder innovativ sein muss, aber viele mehr aus dem machen könnten, was da ist.

Halecker erklärt, wie Unternehmen mit Sandkastenlogik, jungen Talenten und digitalen Basics erste Schritte gehen können, ohne Millionen-Budget und Innovationsabteilung.

Eine Folge über Denkfreiheit, Nischenglück und den Mut, sich nicht verrückt machen zu lassen.

Jetzt reinhören, mitdenken, weiterdenken.

Über diesen Podcast

Goldelse – Geldgeschichten richtet sich an Unternehmerinnen, Unternehmer und Entscheider aus Berlin und Brandenburg. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die den Unternehmensalltag wirklich prägen: Wie finanzieren wir Wachstum? Was folgt auf die Gründergeneration? Wo entstehen neue Märkte? Regelmäßig trifft Gastgeber Maximilian Klein auf kluge Köpfe und relevante Themen – aus der Region, für die Region. Ein Podcast der Berliner Volksbank für alle, die nicht nur reagieren, sondern vorausdenken.

Euer Host: Maximilian Klein.

von und mit Berliner Volksbank

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