Goldelse - Geldgeschichten - der Firmenpodcast der Berliner Volksbank

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Geldgeschichten aus der Hauptstadt

Transkript

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00:00:00: Was macht eigentlich ein Topmanager, wenn ihm langweilig ist?

00:00:03: Tobias Tuchlenski hatte Verantwortung für Tausende Mitarbeitende, war über Jahrzehnte in der Konzernwelt zu Hause und hatte offenbar trotzdem noch etwas Zeit übrig.

00:00:13: Also baute er nebenbei eine Wasserschieranlage in Brandenburg auf In der Zeit, als es Wakeboards noch gar nicht gibt.

00:00:22: Banken reagieren zurückhaltend – ein Stromkabel wird bei der Planung irgendwie vergessen und zur Eröffnung ist der Andrang so groß dass sich der Verkehr bis auf die Autobahn starrt!

00:00:33: Heute ist die Wakeboard-Anlage am Bernsteinsee in Felten eine feste Adresse für den Wassersport in Brandenburg.

00:00:40: Ich spreche mit Tobias Tuchlenski über seine Lust am Machen, über Risiko und der Nehmartum.

00:00:45: Und darüber was aus einer Idee wird, wenn man anfängt!

00:00:49: Willkommen bei Gold-Else – los geht's.

00:00:52: Hallo Tobias Guten Morgen Schön dass du da bist und dir Zeit genommen hast für uns.

00:00:56: Ja vielen Dank.

00:00:57: erstmal für die Einladung in die hochherrschaftlichen Räume hier der neuen Räumen der Berliner Volksbank.

00:01:03: Ja willkommen von weh.

00:01:06: Tobias du sitzt heute im Anzug hier Mit der Geschichte eigentlich, woher?

00:01:10: Wo für den Anzug auch so steht damit mich dich ein bisschen anfangen.

00:01:13: Du kommst eigentlich aus der Konzernwelt!

00:01:15: Du warst bei Kaisers Tengelmann, führender Manager, du hattest glaube ich wenn ich das richtig gelesen habe, sechstausend Leute unter dir in Brandenburg.

00:01:23: Das ist tatsächlich schon so dass ich über Jahrzehnte mehr als zwanzig Jahre früher durch die Unternehmensgruppe Tengelenmann aktiv gewesen bin und auch sehr eng für die gesamte Familie hauptgearbeitet habe.

00:01:36: Inhaber, oder das sind die Inhabern der Unternehmensgruppe Tengelmann und da hatten wir einige tausend Mitarbeiter ja zweistellig auch im Tausender Bereich.

00:01:45: Allein in dem Bereich Kaisers und Tenghelmann, das waren die Supermarkte aber wir hatten ja noch Baumärkte und Discounter und alles Mögliche mit dabei.

00:01:52: Insofern schon zahlenmäßig, wir hätten es mäßig große Truppentale, die da bewegt worden sind.

00:01:59: Das ist aber immer noch so im Einzelhandel heutzutage und Einzelhande ist auch das wo ich eigentlich groß geworden bin und wo ich herkomme.

00:02:06: Das, wo wir uns kennengelernt haben war immer mehr Hobby und Freizeitbeschäftigung oder gegen die lange Weile oder wie man das auch immer sagen will.

00:02:14: Aber eigentlich war es aus der Situation herausgeboren, dass ich immer sehr skiaffin war sowohl im Sommer als auch im Winter.

00:02:23: Verhältnismäßig finde ich auch gut bei der Truppenstärke, weil das ist ja schon eine sehr große Anzahl von Menschen für die man verantwortlich ist Und dass es verlangt von einem ja eine Menge ab als Manager, wenn man so viel Verantwortung trägt.

00:02:39: Macht was mit einem und ich finde das sehr spannend an deiner Biografie, dass du gesagt hast genau oder hast du gesagt, dass dir dieses ganze Thema Ski, Wasserski, Wakeboard bist du ja auch gefahren?

00:02:50: Hast dann irgendwann gesagt Ich zieh mich da raus und mach was anderes!

00:02:55: Das war ja insofern, als dass wir natürlich auch strukturelle Veränderungen im Deutschen gerade Ellie haben.

00:03:01: Die mit der Einzelhandel hatten und so Konzentrationsprozesse stattgefunden haben die dann letztendlich irgendwann mich erwogen haben dann nochmal was anderes wieder zu machen Und nach einer Manager-Tätigkeit auch noch mal unternehmerisch tätig zu werden war irgendwie die ganze Zeit auch mein Wunsch.

00:03:19: Das habe ich dann so die letzten zehn Jahre eigentlich jetzt mit Leben erfüllt und vielfach mit Leben erfüllt.

00:03:26: Und das macht mir auch großen Spaß, aber das andere hat auch großen Spass gemacht und das war immer das erste Ziel was ich mir gesteckt hatte.

00:03:32: Ich wollte unbedingt Manager werden und das hat dann auch gut geklappt und hat viel Spaß gemacht.

00:03:38: Das finde ich schön.

00:03:39: Du wolltest schon immer Manager werden, ist das so ein Kindheitstraum von dir gewesen oder jugendlich?

00:03:44: Ja auf jeden Fall wollte ich Manager werden und deswegen habe ich Betriebswirtschaft studiert und Wirtschaftsinformatik kam eigentlich nur hinzu weil ich keine Ahnung von Elektronik hatte noch niemanden C-六zig konnte bedienen seinerzeit und insofern musste das noch dazu gepackt werden um die Lücke da zu schließen.

00:04:03: und dann aber wollte ich von Anfang an eigentlich immer manager werden.

00:04:05: ja

00:04:07: Wie war das Leben für dich als Manager, als du da so reingewachsen bist?

00:04:09: Man wird ja auch nicht von über Nacht-Manager.

00:04:11: Das ist ja eine Position die man reinwächst.

00:04:13: Nee, nee also das ist natürlich schon völlig anders und das kann man auch mit den heutigen Zeiten glaube ich nicht mehr so richtig vergleichen oder andersherum.

00:04:23: Ich glaub dass es eher heutzutage die Ausnahme statt die Regeln und das war früher anders herum.

00:04:29: Du hast sozusagen deine Leidenschaft zur Arbeit gemacht.

00:04:33: Wir hatten in einem Vorgespräch haste mir erzählt dass das mit den Wakeboard-Anlagen gar nicht so einfach mehr ist heutzutage.

00:04:38: Wie bist du zur Wakeboard Anlage willkommen?

00:04:41: Naja, parallel zu dem was ich mir als Ziel gesetzt hatte war das mit der Wakeboardanlage gleich nach einem Studium.

00:04:50: da war es Wakeboard auch noch gar nicht erfunden weil wir die haben dann an die Anlage im Jahr fourneinundzig eröffnet.

00:04:57: Da gab's noch kein einziges Wakeboard auf der Welt.

00:04:59: Das hat Robin Shapiro Und dann war er amerikaner irgendwann Ende der Neunziger erfunden und da ist dann irgendwie der Trend sozusagen vom Snowboard aufs Wasser gesprungen.

00:05:13: Das Wakeboard hatte seine Taufe und hat dann quasi das Wasserski verdrängt, und heutzutage ist ja so dass kaum noch Wasserskis gefahren wird sondern hauptsächlich nur noch Wakeboard und Wakeboard macht auch viel mehr Spaß mal nicht.

00:05:31: Insofern haben die Anlagen auch in den letzten dreißig jahren Regen Zuspruch erfahren und von einigen wenigen vor dreizig Jahren.

00:05:42: In Deutschland sind mittlerweile paar hundert geworden, aber in den Letzten Jahren sind die Genehmigung sehr restriktiv gewesen und eher zurückweisend reagiert worden auf neue Anträge.

00:05:54: Und insofern ist schon schwierig heute tagende Neue Anlage irgendwo in dieser Form genehmigt zu bekommen.

00:06:00: Aber im Raum Berlin haben wir auch ausreichend Anlagen, insofern sind wir da ganz gut aufgestellt.

00:06:07: Aber du hast richtig diese Anlage mitgebaut oder bauen lassen?

00:06:11: Ja ich habe sie bestellt bzw die GmbH, die wir seinerzeit gegründet haben.

00:06:17: aber da bin ich Grundungsgesellschafter und ich hab die von Anfang an mit aufgestellt.

00:06:23: sozusagen

00:06:24: Das ist ja dann auch so ein bisschen Pionierarbeit gewesen.

00:06:26: So, ne?

00:06:26: Das ist eine Sportart die gerade aufkam und du hast gesagt das Wakeboarden gab es sogar noch gar nicht.

00:06:31: Wasserski soweit ich das richtig gesehen habe war ja eigentlich ein bisschen sowas Militäres was man so auf dem Gardasee gemacht hat hinter Booten hinterher.

00:06:39: Das ist auch ein neues Verständnis gewesen.

00:06:41: Das heißt du hast da irgendwie auch eine Marktlücke sehr früh entdeckt.

00:06:44: Ja in jedem Fall und in Berlin Da waren auch jede Menge Wasserschiebegeisterte, die auf dem Bannensee gefahren sind.

00:06:52: Ich glaube und seine Zeit im Ostteil der Stadt auf dem Möggelsee ist man glaube ich auch Wasserschrie gefahren.

00:07:00: Das war natürlich sehr ausgesucht und sehr elitär weil entweder man musste einen Freund haben, der einen Boot hat oder selber ein Boot haben und dann waren die Strecken ja nicht so vielfältig dass man überall fahren kann sondern man musste also auf bestimmten Strecken dann in den dann auch das entsprechende Tempo erlaubt ist, sich da vergnügen.

00:07:20: und da waren immer bei schönem Wetter besonders viele Boote.

00:07:23: Und damit dann besonders viel Welle und ungünstige Voraussetzungen.

00:07:27: Insofern war das schon neunzehn-vierneinzig eine Sensation.

00:07:30: Da waren wir ja auf zehn Jahre ganz alleine am Markt.

00:07:33: Zwei tausend drei oder vier ist dann eine zweite Anlage in Groß Bern hinzugekommen.

00:07:38: Und sukzessive sind dann noch drei weitere Anlagen im Großraum Berlin hinzugekommen.

00:07:43: aber Wir waren da zehn Jahre ganz alleine am Start und als wir aufgemacht haben, hatten wir einen Rückstau auf die Autobahn.

00:07:51: Da musste der Polizeihubschrauber das lösen.

00:07:53: Echt?

00:07:53: Ach was!

00:07:54: Weil das so sensationell war ja genau.

00:07:57: Was für mich noch hinzukommt ist ja... Wir reden über die Anfang der neunzigerjahre.

00:08:03: Die Mauer war weg Und du bist Hanseat und hast dich auch entschlossen im Osten, wie man so schön sagt und Unternehmen auch zu gründen dann noch in Brandenburg was gerade zu der Zeit muss mal wirklich sagen einfach noch strukturschwach tatsächlich war.

00:08:20: Und dann noch mit so einem Thema mit so ein Projekt das ja irgendwie jetzt nicht exotisch war.

00:08:27: Hast du dir darüber Gedanken gemacht oder?

00:08:29: Ja

00:08:30: klar wir hatten natürlich schon bei der Standort Akquise haben wir uns natürlich Gedanken gemacht über Den Standort und die Lage, aber als erstes brauchen wir eine Wasserfläche, wenn man Wasser skifahren will.

00:08:43: Und dann früher war es eben noch so das war eben noch sehr ausgeprägt auf Wasserschielaufen und dafür bräuchte man gewisse Mindestlenk um dann auch wettbewerbsfähig zu sein.

00:08:54: Das war seinerzeit über dreihundertfünfzehn Meter musste man mindestens eine Länge verfügen um dann Wettkämpfe ausüben zu können.

00:09:03: Danach mussten wir uns dann ein Stück weit richten und danach haben wir natürlich auch entsprechend die Wasserfläche gesucht.

00:09:09: In Felden war es so, da war die langjährige Bürgermeisterin, die in diesem Jahr aus ihrem Amt ausgeschieden ist nach sechzehn Jahren Amtszeit, die war seinerzeit amtsleiterin, junge Amtsleiderin und fand den Vorschlag ganz toll und wollte seinerzeit auch ein Stück Wald zum Spaßbad verhindern was ... eine Gesellschaft dort machen wollte.

00:09:30: Und die hatte eher so den Gedanken, wir behalten die bei unserem kleinen Ohntinsee und die Wasserschilder-Ansage ist da additiv sehr gut frostelbar.

00:09:40: Aussehen war es auch noch ein Problem.

00:09:42: das hatten wir von Anfang an auch mal versprochen dass wir nicht die Natur schädigen sondern im Gegenteil, dass wir da natürlich helfen.

00:09:48: und der Badesee er war so überbadet, dass er einfach tot war schon.

00:09:53: Das Wasser war absolut tot und Blaueigen, die ganze Thematik entsteht als Problem.

00:10:01: Die kommt in erster Linie immer dadurch wenn viele Badegäste in ein sehrein springt oder ein stehendes Gewässer ist.

00:10:10: das hat immer die Folge dann dass Sonnenschutzmittel das Problem fürs Gewässern wird Und da bildet sich eine schöne Fettschicht und dann kommt alles an Negativ-Effekten hinzu, bis zur Blaueigenentwicklung und in Badeverboten und all den negativen Konsequenzen die daraus entstehen.

00:10:29: Das kann man verändern indem man quasi das Wasser quölt und umrührt und durch das Wasserschief fahren oder Wegbord fahren.

00:10:36: Mittlerweile haben wir nach dreißig Jahren auch häufig genug bewiesen Das, was wir am Anfang gesagt haben auch zutreffend ist und die Wasserqualität ist jetzt die beste ganz Brandenburg.

00:10:47: Also das ist schon erstaunlich, was man da bewegen kann.

00:10:50: Ja,

00:10:51: erstaundlich!

00:10:53: Noch mal ein Mal zu dem Anfang zurück als du gegründet hast und Leuten davon erzählt hast und Banken usw.

00:11:01: geredet hast.

00:11:02: wenn du denen erzählt hast ich mache eine Wakeboard Anlage auf wie waren so die ersten Reaktionen darauf?

00:11:08: zurückhalten.

00:11:17: Die Investitionen sind ja noch am Anfang etwas überschaubarer gewesen als es heutzutage der Fall ist, aber natürlich mussten wir mit allem was wir hatten irgendwie mit Haut und Haaren dafür in die Pflicht gehen.

00:11:35: Dann waren ja auch noch irgendwie Eltern zu der Zeit, die das auch ganz spannend fanden.

00:11:39: Das Thema und insofern war dann wieder der Grundstern erstmal gelegt um die Anlage als solches erst mal aufzustellen aber in unserem Jugendlichen leicht sind hatten wir auch vergessen dass man nicht nur eine Anlage braucht sondern natürlich auch dafür das entsprechende Stromkabel benötigt.

00:11:56: und alleine das fehlt uns schon ein Stück weit in einer Kalkulation.

00:12:02: Ja, große sechstelige Summen kosten die wir gar nicht hatten.

00:12:06: Und dann sind wir irgendwie umgestiegen auf ein altes NVA-Kabel, das irgendwie wieder durchnetzer hatte aber aus Aluminium war bis heute noch wunderbare Dienste uns leistet und...

00:12:19: Ach was?

00:12:19: Echt?

00:12:19: ... der

00:12:20: dreißig Jahre im Boden liegt.

00:12:21: Ist ja spannend!

00:12:25: Und das sind dann so kleine Dinge, die man da im Eifer des Gefechtes am Anfang ein Stück weit vergisst.

00:12:30: Dass man vielleicht auch noch Wasser braucht und umklare Kabinen und Duschen und all sowas was nicht gleich den Umsatz irgendwie gerecht wird aber was auch erwartet wird wenn man ein gewisses Ambiente den Gästen anbieten möchte und will.

00:12:45: Du hast jetzt über dreißig Jahre Kundschaft auch erlebt.

00:12:50: Wie haben sich denn so die Ansprüche der Leute entwickelt über die Zeit?

00:12:54: Also wir haben eine Gruppe, die kommt seit dreißig Jahren jeden Sonntag zu uns.

00:13:00: In der Regel am Anfang der Saison von acht bis treizehn Uhr und dann im Laufe der Säsung wenn wir mehr Öffnungszeiten haben oder mehr Laufzeit am Tag an Stunden an Betriebszeit, dann kommen die schon um neun.

00:13:13: Und die sind mittlerweile seit dreizig Jahren da und haben jetzt schon die dritte Generation am Start.

00:13:22: Die haben dann immer jeden Sonntag die Anlage für sich zwei Stunden und aus der Gruppe kommen dann immer zwanzig, vormundzwanzig.

00:13:30: Und wie gesagt mittlerweile bringen diejenigen, die als erstes bei uns vor dreißig Jahren diesen Sonntage gemietet haben und das bis dato tun, bringen jetzt schon ihre Enkel mit, die auch schon auf Wasser schießen stehen oder auf Wakeboard stehen.

00:13:43: Insofern ja ... Das wandelt sich.

00:13:49: Das merkt man auch an den Mitarbeitern, die meistens einige Jahre bei uns arbeiten.

00:13:53: Als Schüler beginnen sie und hören dann als Studenten auf.

00:13:56: Und dann werden sie irgendwann im Ende des Studiums in Tätigkeit aufgenommen, in ihren Beruf reingesteckt und gründende Familie kommen dann irgendwann ein paar Jahre später wieder und dann erkennt man die und denkt oh Mann!

00:14:10: Aber schon wieder zehn Jahre vor euch...

00:14:13: Also viel Treuer, die da so kommen.

00:14:16: Aber auch haben sich die Ansprüche der Kunden in irgendeiner Art und Weise geändert.

00:14:20: also gerade wenn du das ja so berichtest dass über Generationen Leute kommen es ist ja ein sehr spezielles Geschäft ne?

00:14:27: Das ist ja so.

00:14:27: zwischen Urlaub Gastro und Event könnte man ja so ein bisschen angesehen sein.

00:14:35: was will die Kundschaft heutzutage weil wir sind ja so einen Firmenkunden-Podcast Ich versuche jetzt so ein bisschen rauszufinden oder zu transportieren, was kann man auch lernen von der Workbot?

00:14:45: Was kann man von deinen Erfahrungen lernen, von deiner Kundschaft vielleicht auch mitnehmen.

00:14:51: Also von der Kundschaft kann ich gar nicht irgendwie sagen dass sich da groß was verändert hat.

00:14:54: das ist eigentlich bleibt das wiederholt sich.

00:14:56: Das was sich schon verändert hat ist wie das Anspruchsverhalten bei Events und das machen wir natürlich auch sehr gerne Events für Unternehmen Insbesondere irgendwelche Sommerveranstaltungen, die immer häufiger werden und da ist der Anspruch derjenigen, die das Event gestalten.

00:15:16: Der ist eigentlich immer höher geworden.

00:15:18: Das muss immer irgendwie noch mit mehr essen, mit mehr trinken und mit irgendwelchen zusätzlichen Benefits ausgestattet werden.

00:15:26: und die spektakulärer, dass du besser...

00:15:29: Ich will nochmal zu deiner Rolle als Unternehmer kommen.

00:15:32: Du hast für diesen großen Konzern gearbeitet.

00:15:36: Das bringt mich zu diesem Punkt.

00:15:37: Risiko, ich meine letztendlich Unternehmer sein heißt Risiko aushalten und Risikotragen.

00:15:44: Wie gehst du damit um?

00:15:46: Wie hat sich dein Verhältnis zum Thema Risiko über die Jahre bei so einem Unternehmen was ja eben gerade eben von Saison zu Saison der Zeitraum ist ja doch sehr Klein, muss man ja etwas

00:15:56: sagen.

00:15:58: Ja, genau.

00:15:59: Das ist natürlich schon immer ... Nee, da hat man jedes Jahr wieder neu Respekt.

00:16:06: Da hat man großen Respekt davor und das ist schon so dass man auch irgendwie die Botschaftlichkeit dabei darstellen muss um dahin zu kommen.

00:16:14: Genau das sind in der kurzen Zeit dieser uns zur verfügenden Saison ist immer wieder irgendwie eine Spannung und die muss man ertragen.

00:16:23: Sonst sollte man das nicht machen, ne?

00:16:25: Ja, ich glaube es.

00:16:26: Aber gibt's auch irgendwelche Sachen, sagen wir mal so thematische wirtschaftliche Sachen wo du versuchst dann im Winter drüber nachzudenken und anzugehen für die neue Saison um das Risiko in irgendeiner Art und Weise weiter zu managen oder besser auf gewisse Dinge zu reagieren zu können?

00:16:41: Naja natürlich erstmal in der Kommunikation.

00:16:45: Da arbeiten möchte nicht dran dass wir die in einer Form dem Zeitgeist entsprechend anpassen und natürlich auch mit der Zeit gehen.

00:16:54: Und einen Aspekt, früher haben wir wenig Events gemacht weil wir immer den Gedanken hatten die Betriebszeiten für die Öffentlichkeit möglichst aufrecht zu erhalten und den Betrieb nicht so viele Tage zusperren für exklusive Veranstaltung.

00:17:08: aber das haben wir ein bisschen verändert den Gedanken gegangen und da sind uns exklusive Veranstaltungen mittlerweile sehr viel näher als der Gedanke den öffentlichen Betrieb in jedem Fall aufrechterhalten zu müssen.

00:17:20: Wir sorgen natürlich dafür, dass wir einen Grundrauschen immer dabei haben und wir haben ja auch Saisonkartenbesitzer die das ganze Jahr dann oder die ganze Saison über fahren möchten und wenn man denen immer ständig rankt welche betriebszeiten schließt weil man exklusive Events macht dann finden sie es auch nicht so lustig auf Dauer aber unsätzlich.

00:17:38: muss man da ein bisschen gutes Mittelmaß finden und die Events sind wirtschaftlich schon sehr attraktiv.

00:17:44: Und wie hatten sich dein Blick auf das Bundesland Brandenburg über die Jahre entwickelt?

00:17:48: Wie hat sich Brandenburger entwickelt aus wirtschaftlicher und unternehmerischer Sicht.

00:17:53: Also da ich ja auch im Präsidium des Handelsverbandes bin, dass ist ja immer noch eine meiner Hauptaufgaben.

00:18:02: Ich bin auch in handelsnahen Dienstleistungen sehr stark unterwegs als Berater eben auch Unternehmerisch selbstständig dort unterwegs.

00:18:12: Im Rahmen dessen kenne ich Brandenburg und Berlin ja ziemlich gut.

00:18:15: Und in Brandenburger hat sich schon eigentlich sehr gut entwickelt, auch durch die einzelnen Liederregionen und ob man jetzt in der Uckermark ist oder irgendwie in der Fleming oder wo auch immer Eigentlich ist Brandenburg schon meines Erachtens sehr gut entwickelt worden.

00:18:32: Man muss sich nur die Infrastruktur angucken, in den meisten Dörfern und Orten ist der Fußweg ordentlich, die Straßenbeleuchtung ordentlich... Die Decker sind neu gedeckt und da schon irgendwie verhältnismäßig.

00:18:46: Es hält nämlich sich eine gute Struktur aufgebaut worden.

00:18:49: Und natürlich gerade besonders der Speckgürtel in Berlin herum und insbesondere glaube ich auch der Nordwesten, der sehr stark prosperierend ist und der Nordbesten von Berlin also Brandenburg im Kreis Oberhafel und das gegenüberliefende ist dann eigentlich so ein bisschen malo im Süden durch die Flughafen her.

00:19:08: Das sind eigentlich so etwas wie Hotspots.

00:19:09: im Moment die besten Zuschlagswerte da

00:19:12: Wunderbar.

00:19:14: Ich wünsche eine erfolgreiche Saison auf jeden Fall!

00:19:16: Danke,

00:19:16: vielen Dank!

00:19:18: Tobias Tuchlenski wollte Manager werden und wurde Manager.

00:19:22: Er wollte Wasserski fahren und baute eine Wasserskianlage.

00:19:25: Mehr als dreißig Jahre später steht die noch immer am Bernsteinsee – und zwar erfolgreich.

00:19:30: Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis dieser Folge?

00:19:33: Manchmal beginnt Unternehmertum einfach mit lange Weile.

00:19:37: Das war's bei GoldEise, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

Goldelse – Geldgeschichten richtet sich an Unternehmerinnen, Unternehmer und Entscheider aus Berlin und Brandenburg. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die den Unternehmensalltag wirklich prägen: Wie finanzieren wir Wachstum? Was folgt auf die Gründergeneration? Wo entstehen neue Märkte? Regelmäßig trifft Gastgeber Maximilian Klein auf kluge Köpfe und relevante Themen – aus der Region, für die Region. Ein Podcast der Berliner Volksbank für alle, die nicht nur reagieren, sondern vorausdenken.

Euer Host: Maximilian Klein.

von und mit Berliner Volksbank

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