Goldelse - Geldgeschichten - der Firmenpodcast der Berliner Volksbank

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Geldgeschichten aus der Hauptstadt

Transkript

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00:00:00: Kaum eine Branche hat die Welt, in der wir heute leben früher verstanden als die Modebranche.

00:00:06: Dort ging es schon immer um Beschleunigung, um neue Trends, um Aufmerksamkeit und auch um das permanente Gefühl dass das Neue das Alte verdrängt.

00:00:15: Heute leben plötzlich fast alle Branchen genau in dieser Logik!

00:00:19: Mein Gast in dieser Folge ist der Designer- und Unternehmer Michael Michalski.

00:00:23: Im Rahmen des achtzigjährigen Jubiläums der Berliner Volksbank haben wir uns gefragt Was kann man eigentlich von einer Branche lernen, die schon immer unter Strom stand und sich trotzdem permanent neu erfinden muss?

00:00:35: Diese Folge ist deshalb auch ein Blick in den Kopf von Michael Michalski.

00:00:39: Wie blickt er auf Trends, Geschmack, KI, Konsum, Unternehmertum ... Und die Frage wie man in einer Welt voller Dauerreize noch Haltung behält!

00:00:48: Willkommen bei GoldElse.

00:00:50: los geht's.

00:00:53: Man kennt dich als Designer aber du bist Unternehmer-Manager, Krisenmanager.

00:00:58: Wie viele Rollen gibt es da noch andere Rollen, die du für dich selber siehst?

00:01:02: Schauspieler.

00:01:02: Genau, Entertainer.

00:01:03: Entertainer,

00:01:05: Motivator für Mitarbeiter Buchhalter.

00:01:10: Buchhalt genau.

00:01:11: Designer haben wir ja schon gesagt Hausmeister eigentlich alles.

00:01:17: Gibt's eine Rolle, wo du sagst, der ist vielleicht dann die Retrospective gar nicht so uninteressant aber in den zwanzig Jahren vielleicht eine Rolle das Design hat schon, dass das deine Profession, das deine Leidenschaft Das wirst du wahrscheinlich am meisten aber liegen, wo du sagst vielleicht das ist eine zweite Rolle die ich über die Jahre angefangen habe gelernt zu lieben.

00:01:36: Eigentlich mache ich ja alles gerne.

00:01:38: sonst weil das gehört ja eigentlich dazu Unternehmer zu sein und selbstständig zu sein Hätte ich das alles gewusst als ich mich selbständig gemacht habe was dass alles beinhaltet Da würde ich jetzt mal sagen nein da war ich dann schon ein bisschen naiver.

00:01:53: also da wusste ich manche Facetten und manche Aspekte.

00:01:58: Meine zukünftigen Berufsleben kannte ich nicht so genau.

00:02:02: Gott sei Dank, sonst hätte ich es vielleicht nicht

00:02:03: gemacht.".

00:02:04: Ja wahrscheinlich oder?

00:02:05: Ich glaube das ist ganz häufig dazu.

00:02:06: Wenn man vorher alles wissen würde, würde man vieles wahrscheinlich nicht...

00:02:09: Das kann ich nicht sagen weil ich immer den Wunsch hatte ein eigenes Label zu haben und das war immer sehr stark.

00:02:16: natürlich wusste ich nicht und Detail was mich da erwartet.

00:02:21: Man kann ja auch nicht hell sehen.

00:02:24: die Gesellschaft entwickelt, wie sich die Wirtschaft entwickelt.

00:02:27: Was geopolitisch passiert?

00:02:28: Wie sich das Einkaufsverhalten ändert und das weiß man ja alles nicht.

00:02:33: Also in den letzten zwanzig Jahren seit es mein Unternehmen gibt ist ja viel passiert sehr, sehr viel.

00:02:38: Und man muss halt ... Das bin ich auch im positiven Ausblick haben und offen für Neues sein und flexibel genug sein.

00:02:50: also man darf sicherlich nicht so ein Typ sein Der sagt früher war alles besser oder das haben wir doch immer so gemacht.

00:02:59: So eine Art von Mensch kann man in der Rolle, die ich da jetzt innehabe sicherlich nicht sein.

00:03:04: Eigentlich

00:03:05: ganz spannend.

00:03:05: es ist ja genau das ein bisschen woran Deutschland gerade auch so ein bisschen krankt dass es eigentlich so... Wir versuchen uns also zu erneuern aber irgendwie kommen gar nicht so richtig aus dem Tritt.

00:03:14: vielleicht schon das erste Thema was man vor einer Fashionbranche lernen kann.

00:03:19: Ich habe aber Über dich in deine Rolle nachgedacht und dachte so, du bist wie du es auch so beschreibst mit deinen Rollen.

00:03:25: Für mich so ein CEO einer Hochrisikobranche.

00:03:28: Könntest du das so unterschreiben?

00:03:29: Äh ja ähm also... In der Branche, in der ich unterwegs bin unter Job den Ich mache Und ähm Das Business was ich mache da darf man keine Angst haben.

00:03:41: Also äh das ist nix für wie man auf Englisch sagt faint hearted people schnell Muffinsausen kriegen, weil es auch relativ unplanbar ist.

00:03:54: Also natürlich kann man sich eine Strategie zurechtlegen und überlegen ja in zehn Jahren möchte ich das oder zwanzig Jahre möchte ich dass?

00:04:03: Oder in fünf Jahren machen wir das und dann passiert jenes oder so.

00:04:08: aber eigentlich braucht man das auch nicht machen weil es immer komplett anders kommt als man denkt Und man ja auch oft reagieren muss oder proaktiv sein muss, um auf Situationen zu reagieren die man so vielleicht nicht erwartet hat.

00:04:32: Hast

00:04:32: du eine Strategie als du angefangen hast und gesagt in zwanzig Jahren will ich da stehen?

00:04:38: Also ich wollte immer, dass mich halt skin kompletter lifestyle brennt wird also sehr viel mehr als einfach sage jetzt mal nur mode das ist natürlich der kern der marke.

00:04:48: aber ich wollte.

00:04:51: Immer das ein Lifestyle wird, dass es eben auch Brand-Extensions gibt.

00:04:54: So wie man das so schöne Marketing Deutsch sagt.

00:04:57: Woran mich das alles so ein bisschen in der Technik überlegt?

00:05:00: Was ist denn gerade so?

00:05:01: welche Branche noch so wahnsinnig im Fokus?

00:05:03: wenn man sich die Aktienmärkte anguckt zum Beispiel?

00:05:05: Alles wird grade oder größtenteils getrieben durch die Tech Unternehmen.

00:05:10: und zum Beispiel gucke ich mir an die Zyklen von iPhones.

00:05:13: Wir haben einmal im Jahr kommt neues iPhone raus.

00:05:17: Nach wenigen Monaten wirkt es überaltet.

00:05:20: Bei Mode-Kollektion ist das ja sogar mit zwei Kollekzionen, die man im Jahr hat noch schneller.

00:05:24: Manche

00:05:24: Leute haben

00:05:26: zwölf Kollektions.

00:05:27: Echt welcher dieser hatte?

00:05:28: Also

00:05:28: Leute wie Zara, die haben sogar alle zwei Wochen kriegen in einer neuen Kollektion.

00:05:34: und wenn man sich die Top Luxury Brands anguckt zum Beispiel Chanel oder Dior... Die haben Hauptsaisonkollektion, also hier klassisch Frühjahr-Sommerherbstwinter.

00:05:46: Dann haben sie so zwischen Kollektionen wie Cruise Resort und dann haben sie noch Otkotür und dann vielleicht manchmal noch so Special Kollektions wie Chanel.

00:05:57: da hat ihre mit mir in Handwerks Kollektion da denkt man gefühlt Die haben alle zwei Wochen noch ne Fashion Show.

00:06:05: Das hat sich schon komplett geändert, das war früher auch nicht so.

00:06:08: Früher war es wirklich ... Als ich Anfängdesigner zu sein gab's halt im Sommer auch Klamotten, die man irgendwie im Sommer angezogen hat und in der Winterkollektion für den Winter.

00:06:22: Und

00:06:24: kurz in eigener Sache!

00:06:26: Achtzig Jahre Berliner Volksbank.

00:06:28: Dieses Jubiläum möchten wir nutzen, um unser gesellschaftliches Engagement in der Region weiter auszubauen.

00:06:34: Deshalb unterstützen wir zwei Projekte für beeinträchtigte und armutsbetroffene Kinder und deren Familien in Berlin und Brandenburg.

00:06:42: Gemeinsam.

00:06:42: mit ihrer Spende können Kinder dabei sein Mitmachen Lernen sich ausprobieren Ohne vorher rechnen zu müssen was möglich ist Denn genau diese Momente dürfen keine Frage des Geldbeutels sein.

00:06:53: Ihre Spende hilft direkt vor Ort, im Alltag von Familien in unserer Region.

00:06:59: Wenn Sie spenden oder mehr über die Projekte erfahren möchten finden sie den direkten Link in der Beschreibung dieser Podcast-Folge.

00:07:07: und jetzt zurück zur Folge!

00:07:09: Vielen Dank!

00:07:11: Das gab's dann zwar in meinem Jahr und da hat man sich auch gefreut auf einen Ausverkauf weil das war Ende der Saison und da hatte man sich vielleicht noch mal was gekauft was man vielleicht unbedingt wollte aber wo man nicht bereit war den vollen Preis zu bezahlen.

00:07:24: Das gibt's ja nicht sehr permanent.

00:07:26: Ausverkauf und manchmal, ich meine, ich guck mir auch bestimmte Online-Retailer an.

00:07:33: Da gibts jetzt Downyer.

00:07:38: Man versteht das zum Teil ehrlich gesagt doch alles irgendwie nicht mehr.

00:07:42: Also selbst du kommst da für dich mit deinem ethisch moralischen und auch Designeranspruch an so eine Grenze wo du sagst, kommst jetzt nicht mehr mit?

00:07:51: Doch ich komm da schon noch mit.

00:07:52: Aber ich hab ein großes Verständnis dafür, dass Konsumenten-Enverbraucher dann nicht mehr mitkommen oder das gar nicht mehr verstehen oder das auch gar nicht wollen.

00:08:02: Oder es ist deshalb eben auch eine Modebranche.

00:08:07: Manche Sachen gibt die nicht so gut laufen.

00:08:09: also ich glaube, dass sich das in der Zukunft ändern wird weil ich glaube gar nicht mehr so viele Sachen haben wollen, sondern vielleicht weniger aber bessere Sachen.

00:08:21: Also das ist denke ich ein von den Makrotrends die in der Zukunft passieren werden.

00:08:26: So also das Ende der permanenten Überalterung Also der permanente Überalterung, die hier so künstlich inszeniert wird.

00:08:34: Wie zum Beispiel ein Handyzyklus, der irgendwie ständig anfängt oder wie sagen Sie mit den zwölf dreizehn vierzehn Kollektionen?

00:08:40: Also

00:08:40: ich glaube das wird es auch immer geben und ich glaub dass Entkonsumenten natürlich sehr vielschichtig sind aber ich glaube dass Leute, die früher eher auf Trends angeschlagen sind Und die immer das Neuste und so haben wollen, dass es da auch Leute gibt, die jetzt die irgendwann sagen.

00:09:02: Ich will einfach nur das Beste!

00:09:04: Das Beste ist ja nicht ein Zeitraum gekoppelt, sondern das B beste ist im optimalsten Fall was was so cool ist, dass für lange Zeit bestand hat weil's eben Top Qualität ist und eine gewisse Zeitlosigkeit hat.

00:09:22: Ja, dass man das nicht entsorgen muss weil man halt aussieht wie was weiß ich in Clown nach zwei Wochen.

00:09:30: Wenn man sich deine Fashion Shows anguckt und auch was du dazu erzählt hast oder was dein Stil so ist da ist mir etwas hängen geblieben und zwar der Schicker an.

00:09:38: das Statement ist glaube ich eines der Zitate was von dir oder um dich rum auch gesagt wird.

00:09:46: Geht es dir heute immer noch so, ist das auch noch... Ja

00:09:48: und das hat sich bei mir nicht geändert.

00:09:50: Weil das ist ja so, würde ich mal sagen meine DNA.

00:09:53: Die werde ich ja nicht los irgendwie.

00:09:55: Hätte ja sein können, dass du sagst, da gibt nochmal neuer Einflüsse.

00:09:57: Du bist viel in der Welt unterwegs und sagst dach ist nochmal was ganz anderes.

00:10:00: Naja

00:10:00: jetzt gibt viele, das ist das wofür ich als Designer stehe und meine Marke steht und ich finde das auch gut.

00:10:10: Aber es gibt natürlich auch andere Sachen die mich irgendwie als Privatpersonen mich an Michalski vielleicht auch gut finde.

00:10:18: Also es gibt ja auch einen Unterschied zwischen der Marke und was ich selbst zum Beispiel konsumiere, natürlich konsumier ich sehr viel Michalsky, aber würde ich die sein, dass er auch so wie ich das eben nutzen würde?

00:10:32: Aber ich kaufe natürlich nicht nur Michalskis!

00:10:35: Ja, da wollte ich mich mit einem anderen Punkt nachinnern, aber das finde ich ganz interessant... Das ist ja fast so ein bisschen, stell ich mir das Schizophrenen vor.

00:10:44: Es gibt die Marke Michael Michalski.

00:10:46: überall steht dein Name drauf aber es gibt dich auch als Privatperson zwei Fragen kannst du das für Dich eigentlich trennen und wie gehst Du damit um?

00:10:56: Nee das will ich gar nicht für mich trennen weil ich lebe und atme ja meine Marke.

00:11:00: Ich habe mir bewusst auch meine Markel personifiziert.

00:11:04: Als ich anfing mich selbstständig zu machen bin ich ja auch bewusst nach vorne getreten und habe viele Sachen über mich als Persönlichkeit vermarktet oder über mich, als Persöhnlichkeit erzählt was Michals Gidimake ist.

00:11:22: Und das ich schon in großen Teilen ein und dasselbe weil die Hauptquelle meines Schaffens ist mein persönlicher Geschmack Das ist ja das, was ein Creative Director irgendwie ausmacht.

00:11:43: Der ist ja bisschen wie ein Dirigent.

00:11:48: Ein Dirigent kann ja auch nicht jedes Instrument spielen, der weiß aber ob irgendjemand zu langsam spielt oder irgendwer daneben spielt oder welche Instrumente man überhaupt braucht um ein bestimmtes Stück aufzuführen.

00:12:02: und das ist so'n bisschen ähnlich... Wie meine Tätigkeit ist, aber die Kern meiner Tätigkeiten ist ein bestimmter Ästhetik und bestimmter Geschmack.

00:12:11: Und das lege ich auf alles an was ich mache.

00:12:15: also wenn ich natürlich als Modedesigner und deshalb mache ich auch so viele andere Sachen auch eine Meinung dazu wie im Handtücher aussehen sollen oder wie Interiors aussehen könnten Wie Möbel aussehen können oder so, obwohl ich jetzt kein Möbeldesigner bin.

00:12:30: Weil ich in bestimmter STK einen Geschmack habe, die ich da anlegen.

00:12:33: Und das ist ja eine Einheit und deshalb ist eigentlich so what you see is what you get.

00:12:40: Das ist also keine Ursache für Schizophrenie.

00:12:44: Also ich lebe und atme schon das was ich bin und wer ich bin.

00:12:49: Gibt es denn wenn du ne Kollektion entwirfst?

00:12:50: Egal für was.

00:12:51: Aber ich gebe mal in den Faschern auch gerade bei Brillen zum Beispiel könntest du mir vorstellen, du sagst Auf der einen Seite bist du Unternehmer.

00:12:59: Du weißt was?

00:13:00: Nach zwanzig Jahren Erfahrung wahrscheinlich, was gut funktionieren könnte.

00:13:03: Da musst du ja irgendwelche Annahmen auch geben wenn du als Unternehmer riskierst.

00:13:06: Das kenne ich

00:13:07: sogar sehr gut!

00:13:07: Das ist eines meiner großen Talente aus den vielen Trends die Patienten herauszufinden von denen ich glaube dass sie eine große Relevanz bei einer breiteren Masse haben weil es gibt ja wahnsinnig viele Trends aber nicht viele Trendschaffen das runter in eine Brei... Eine breite Bevölkerungsschicht zu erreichen.

00:13:27: und das ist wirklich eins meiner Talente.

00:13:29: Das war eins meiner Talent bei Adidas, das war eines meiner Talent über Levi's und bei MCM auch oder so.

00:13:35: Und das ist schon eng verbunden!

00:13:38: Und wenn du so eine Kollektion entwirfst wo du sagst okay das sind jetzt... ich stelle mir das jetzt nur sofort.

00:13:43: Das sind jetzt die drei vier fünf Pieces wo ich weiß, im Falle mehr aber die werden für den Markt funktionieren.

00:13:47: Und jetzt gönne ich mir aber noch mal so zwei, drei Sachen, die vielleicht extra gar nicht sind.

00:13:51: Wo ich weiß, die sind vielleicht gar nicht so viel Breite.

00:13:52: Nee das mache

00:13:53: ich nicht!

00:13:53: Weil ich Designer alles für ein Purpose.

00:13:55: Ich designer jetzt nicht irgendwas was so freaky ist dass irgendwie kein Mensch das anzieht weil das ja eigentlich... Dass es nicht in einer DNA meiner Marke liegt haben wir ja vorhin ja schon übergesprochen.

00:14:06: Für mich als Designer ist das sowieso generell die größte Bestätigung wenn ich auf der Straße laufen und möglichst viele unterschiedliche Menschen sehe die ein Produkt von mir tragen Was weiß ich, ein Rucksack von mir haben oder die Kleidungstück von mir anhaben.

00:14:25: Und das finde ich viel mehr belohnend als jetzt was total Verrücktes zu designen wo es überhaupt Niedmenden gibt der das irgendwie wirklich anzieht dass vielleicht spektakulär crazy aussieht Das ist ja einfach, das kann ja jeder.

00:14:42: Aber jetzt irgendwas zu designen was möglichst viele Menschen anspricht und was dann an vielen Menschen trotzdem immer noch unterschiedlich aussieht weil sie immer noch ihren individuellen Style oder Look damit zum Ausdruck bringen können.

00:14:58: Das ist nachdem ich strebe also deshalb selbst alles was ich mache auch wenn es da bestimmte Styles, wenn ich eine Brillenkollektion mache sind da bestimmten paar Styles.

00:15:07: die sind ein bisschen vielleicht zu edgy für den augenblick aber die habe ich dann trotzdem designed weil ich denke vielleicht könnten die ja trotzdem viele leute ansprechen.

00:15:18: ich bin das also dass so arbeite ich nicht dass sich dann irgendwas designe wo mir wo ich denn egal ob das tragbar ist oder kommerzialisierbar oder vermarkt war.

00:15:32: also das ist nicht der kern Von mir als Mensch und Designer.

00:15:38: Das gibt schon Leute, die das machen sowas in der Branche aber so bin ich halt.

00:15:42: Ich nenne es mal Funktionalität.

00:15:44: dass es funktionieren muss für die Menschen im Alltag gut aussehen natürlich logischerweise ist dir wichtig das würde du sagen?

00:15:50: Natürlich!

00:15:50: Also ich meine das ist mir total wichtig.

00:15:53: also ich bin noch ein großer Anhänger des Bauhausprinzips formvollos functionen.

00:15:59: also das habe ich ja auch über einen Jahrzehnt lang ...gelebt und erarbeitet, als ich bei Adi das Global Creative Director war.

00:16:14: Und eben auch verantwortlich war für Designs in denen man bei anderen Olympiadenteil genommen hat oder in der Champions League oder ... ... Warhandballspiel.

00:16:30: Da ist ja Funktion wirklich wichtig!

00:16:32: Es ist egal ob jetzt wegen Designer denkt oh wow Ich baue da jetzt mal dritten Ärmel dran oder ich mach dahinten große Fehlern drauf.

00:16:41: Das ist aber für mich kein Widerspruch, weil ich nach diesem Prinzip eigentlich schon immer arbeite und deshalb ist Funktion ganz wichtig.

00:16:51: also man hat ja nur tolle Produkte oder tolle Kleidung Wenn die Kleidung funktioniert und man sich in der Kleidungen wohlfühlt, wenn man sich bewegen kann.

00:17:00: Also wenn ich zum Beispiel eine Fashion Show mache oder eine Kollektion designe und ich gucke mir die Musterteile an dann mach' ich das immer in Bewegung.

00:17:11: also ich hab dann immer Models die kommen die kriegen die Sachen angezogen und da müssen sie immer auf und abgehen damit ich halt sehe wie die Kleiddung funktioniert.

00:17:21: in Bewegung war Ist das bequem, zieht das?

00:17:24: Sieht es hoch?

00:17:25: ist sie zu weit.

00:17:27: Ich frage dann auch immer wie fühlt sich das an und so.

00:17:30: also das ist schon ist mir schon wichtig.

00:17:33: Also ich finde dass auch ein bisschen lächerlich Sachen zu machen als Designer in denen man nichts richtig machen kann oder

00:17:42: so.

00:17:44: Ja, aber Rotküttür kann man ja auch was dran machen.

00:17:45: Kommt drauf an, was man sich da bestellt!

00:17:47: Also natürlich, mancher Abendkleider, da kann man nur trippeln...

00:17:51: Das verbinde ich immer so mit Rotkütü oder sowas.

00:17:53: So sehr fernab von so.

00:17:55: Naja das ist halt eigentlich nicht fernabbwunderfunktion her.

00:17:59: Das ist halt fern ab weil die Preise so krass astronomisch sind.

00:18:03: Weil da so irre viel Handwerk drin ist und weil dieses Produkt eben nur einmal gefertigt wird für die jeweilige Kundin.

00:18:10: oder inzwischen kann man auch als Mann bei manchen Utkulturhäusern, Sachen kaufen und die Stoffe sind halt alle wahnsinnig teuer und hochwertig gemacht.

00:18:21: Und die Kleidungsstücke selbst sind halt per Hand genäht und deshalb kostet da ein Outfit im unteren fünfstelligen Bereich los.

00:18:33: Braucht man das?

00:18:36: Ist das Lebensnotwendig?

00:18:38: Weiß ich auch nicht, glaube ich eher nicht!

00:18:40: Aber deshalb hat es ja trotzdem eine Berechtigung.

00:18:41: Aber man kann da trotzdem was drin machen, natürlich gibt's das ein oder andere Outfit wo man dann denkt so wow!

00:18:47: Kann man ja kaum drin gehen und so.

00:18:49: aber das macht dann wahrscheinlich der Designer oder die Designerin aus genau dem Grund dass du oder ich dann eben sagen wie kann man da überhaupt drinnen lassen?

00:18:58: also um Aufmerksamkeit zu verhindern?

00:18:59: Ja, Marketing letztendlich.

00:19:01: Ähm... Ich habe gesagt ist es ein Unternehmerinnen-Unternehmer Podcast.

00:19:06: Ich finde das sehr spannend denn dein Blick zu verstehen Wann wird eigentlich was im besten Fall massentauglich, im Sinne dass es viele Leute wirklich nutzen können und auch ankommt angenommen wird?

00:19:20: Das hat sich radikal geändert.

00:19:21: Als ich anfing Designer zu sein, hat das gedauert von einem Trend mindestens zwei Jahre bis der so runtergetrickelt ist.

00:19:29: und also es gibt eine Pyramide die heißt... Danach sind die Leute eingeteilt, wie ein Trend entsteht.

00:19:38: Ganz oben gibt es die Opinion-Lieder, das ist die Spitze der Pyramide.

00:19:41: Das sind total ausgeflippte kreative Leute, die irgendwas neu anziehen oder irgendwie kreativ machen und auch oft Mode als Ausdruck ihrer Haltung benutzen.

00:19:53: Und auch oft ist das Antimode... Sehen das die nächste Schicht, das sind Early Adopters.

00:20:00: Die gucken sich diese Leute an und bewundern sie und sagen Boah wie der aussieht, möchte ich auch mal aussehen und fangen das vielleicht an irgendwie sich auch zu besorgen.

00:20:08: Und dann kommen die Late Adopter Das ist schon noch eine breitere Konsumentenschicht, die orientieren sich an diesen Early Adoptors und sagen boah wie DER aussieht.

00:20:17: Wo hatten denn ja die Jacke?

00:20:18: Ja die hole ich mir auch.

00:20:19: Und dann unten kommt Mars Market und früher hat das ungefähr zwei Jahre gedauert, bis so ein Trend von oben Opinion-Leaders bis Mars Market war.

00:20:29: Das war aber auch in Zeiten, als es noch kein Internet gab und als man Mode anders konsumiert hat.

00:20:35: Und als es regionale Unterschiede gab, zum Beispiel wenn jemand nach New York gefahren ist gesagt, boah wenn du nach New york fährst kannst du mir das mitbringen weil es bestimmte Sachen halt auch nur in bestimmten Orten gab.

00:20:47: Und das war eine Zeit wo ich z.B.

00:20:48: als Designer immer meinen eigenen Trend-Research gemacht habe Vor jeder Saison nach Tokio, New York London gefahren bin einfach nur um zu gucken was die Leute irgendwie an haben.

00:20:59: Heutzutage kann ich hier in Berlin fünf Minuten nachdem irgendein Trend in Tokyo entsteht, kann das auf bestimmten Kanälen kann nicht das sehen und sehen oh wow da läuft jetzt gibt es eine neue Bewegung.

00:21:14: irgendwie in Tokio ziehen die Leute jetzt das und dass an.

00:21:18: das ist ja total crazy Und das können natürlich auch viele machen.

00:21:23: Früher war das sehr elitär, früher haben das nur irgendwie... Früher konnte man ja als Fashion Show nicht online oder sowas sehen sondern da wurde nur Fachpublikum eingeladen und so Sachen.

00:21:33: also es hat sich ja alles geändert ist alles offener dass bewegt sich alles viel viel schneller und früher gab's auch viel weniger Trends.

00:21:42: heute gibt's ja auch und Trends haben sich auch ausgeschlossen.

00:21:46: wenn erst das in war Was weiß ich?

00:21:49: Weite Hosen haben dann auf einmal die ganzen Leute, die super cool waren und gesagt war, weite Hose zieht ja jeder Typ an.

00:21:56: Wir ziehen jetzt nur enge Hosen an.

00:21:58: so gab es immer gegen Bewegung.

00:21:59: Und das hat... Es gab aber früher immer nur irgendwie ein paar Trends, die gleichzeitig stattgefunden.

00:22:05: Heute gibt es hunderte von Trends Die alle gleichzeitig stattfinden.

00:22:10: Das sieht man auch auf der Straße.

00:22:11: dass die Leute relativ unterschiedlich angezogen sind könnt ihr jetzt sagen, eigentlich sehen sie doch alle gleich aus.

00:22:18: Aber tun also... Eigentlich gibt es ja keinen Mode-Diktat in dem Sinne mehr so wie das früher war, dass man gesagt hat diese Saison ist Mini Rock'n und alle liefende Minirock rum sondern heute ist du kannst ein Mini Rock anziehen und du kannst aber einen Bohnen langen Rock... Also du kannst eigentlich relativ viel machen.

00:22:34: Und das hat sich halt krass geändert.

00:22:39: Ja?

00:22:40: Und da muss man eben oder ich als Designer Muss halt ein Gespür dafür haben, welcher von den hundert Trends eben der ist, der relevant ist für viele Leute oder der auch zu mir passt und zu mir als Marker passt.

00:22:54: Aber das kann ich glaube ich ganz gut, sonst würde ich ja nicht seit über dreißig Jahren mein Job machen.

00:22:59: Ich habe auch das Gefühl, dass nimmt gerade irgendwie nochmal Fahrt auf.

00:23:04: Ich glaube KI ist bestimmt auch ein Grund dafür weil jetzt denken alle sie können Bilder und Kunst entwerfen.

00:23:10: Das haben die Leute aber früher schon immer gedacht, seit vielen Jahrzehnten denke ich auch jeder kann Designer sein.

00:23:15: also das gab es ja ganz ganz früher auch nicht.

00:23:19: Aber heutzutage kann sich auch jeder Designer nennen.

00:23:21: deshalb macht ja auch jeder was weiß ich Reality Schauspieler oder jeder Popstar Macht irgendeine Kollektion und sagt, er wäre jetzt Designer weil es halt nicht richtig geschützt ist in dem Sinne.

00:23:32: Und genau so ist das ja auch mit Künstler.

00:23:35: Da muss man aber cool sein, weil letztendlich setzt sich dann doch Können halt durch.

00:23:40: Thema KI wird schon... Das passiert auch schon.

00:23:50: Er setzt halt so die Rollen von so Junior-Designern und sowas.

00:23:55: Also zum Beispiel bei dir, das ich da früher gearbeitet habe gab es einen Caller & Trendy Partner und da saßen Leute, die haben dann Sneaker Designs in möglichst vielen Farben eingefärbt am Computer damit man dann sehen kann was ist alles für Möglichkeiten oder sowas gibt Und das war eine richtige Abteilung und so.

00:24:17: Ich meine sowas braucht man halt nicht mehr, weil sowas kannst du halt in der KI sagen.

00:24:21: aber eine tolle Kollektion.

00:24:23: also ums direkt zu sagen ich persönlich habe jetzt keine Angst dass sich durch den KI einsetzt werde weil auf meinem Level eben Creative Director oder Chef Designer wie man das nennen möchte da kommt ja gar keine KI hin bei meinen Job halt ziemlich stark auf guten Geschmack, Ästhetik verbunden mit Erfahrung basiert.

00:24:49: Und eine KI kann zwar zeichnen und ich kann ja vielleicht sagen mach mir mal ein Polohemd da sollen drei Farben drin sein und da soll vorne im Kallerblock sein unten Print.

00:25:01: Aber es muss ja letztendlich jemand aussuchen und sagen, dass das stylish ist cool.

00:25:06: Das passt zur Marke oder nicht.

00:25:09: Und das keine KI auch nicht!

00:25:10: Es gibt ja schon so viele Menschen die keinen Geschmack haben.

00:25:12: wie soll dann eine Maschine auf einmal geschmackern?

00:25:17: Ja

00:25:17: für das sind sehr guter Punkt.

00:25:18: ich meine letztendliche ist halt die KI auch nur ne Spiegelung von allen...

00:25:25: Das kann man sich ein bisschen antrainieren, wenn man sich für viele Sachen interessiert.

00:25:29: Aber letztendlich wird man halt mit gutem Geschmack auch irgendwie geboren.

00:25:35: Ich glaube ganz viel in dieser Branche lebt natürlich davon von dem Selbstbewusstsein?

00:25:39: Ganz

00:25:40: sicher!

00:25:40: Und ich meine, das ist wie bei allen Sachen.

00:25:43: Es ist nirgendwo geht es so sehr um Geschmack wie wahrscheinlich beim Mode, ne?

00:25:46: Du fragst acht Leute und hast zwölf Meinungen dazu...

00:25:49: Da muss man halt stark genossen sein, da bleiben die zwölfe Meinungen ausblendet oder da sitzen bei den zwölfen Leuten vielleicht doch ein oder zwei, die man respektiert und sagt so naja der-oder-die hat ja eigentlich vielleicht recht.

00:26:02: aber ich muss ganz ehrlich sagen dass ich natürlich In meiner Vergangenheit immer versuchte habe da, meine Meinung ans Ziel irgendwie zu bringen.

00:26:17: Weil deshalb war ich ja immer in dem Job.

00:26:19: Deshalb war ich Creative Director oder weil ich Head of Design soll ich sagen.

00:26:24: Da erwartet man auch eine gewisse Führung und ich glaube das ist interessant, weil ich glaube dass sich im Design Bereich also in dem was ich mache... Dass man in der Zukunft dann nur erfolgreich ist, wenn man den Endverbrauchern sagt hör mal zu das hier gibt es alles aber das brauchst du gar nicht.

00:26:44: Du brauchst von diesen hundert Sachen die gerade passieren.

00:26:48: Du braucht in deiner Garderobe dieses Jahr diesen Sommer das T-Shirt diese Hose Sohn Jackett und so ein paar Schuhe weil ich glaube dass die End Verbraucher zwischen so krass überfordert sind und so berieselt sind permanent zu bombardiert werden, mit Images und Messages.

00:27:08: Dass irgendwas Trendy ist und dass sie dies haben müssen.

00:27:10: Und jetzt ist wieder diese Saison und dat und so.

00:27:13: ich glaube das die, dass viele Leute da aussteigen und ich denke, dass das die Zukunft is als Design Brand also viel selektiver und praktisch der Vertraute zu sein von Endkonsumenten, dass sich da halt drauf verlassen können

00:27:33: das der endkonsument.

00:27:34: und jetzt noch mal zu dir zurück so gleicher prozess den du ja auch intern durch fechten musst teilweise wahrscheinlich wäre meine frage wen respektist denn du wenn?

00:27:43: du hast ja bestimmt auch leute die du wohl auch der meiler reinholst was gesagt models klar war sie tragen aber vorher

00:27:50: ist lustige frage.

00:27:51: das kommt immer auf dem bereich an.

00:27:54: also wenn ich sitz bei mir im unternehmen wenn es wirklich um kreativität geht also um produkt um design um Image, um was weiß ich?

00:28:04: Puffer wie das riecht oder Brille oder Interior Design.

00:28:13: Da frage ich schon manchmal Leute aber letztendlich würde ich dann mal sagen... Da der beste in meinem Unternehmen bin, sonst würde ich das jetzt machen.

00:28:25: Natürlich!

00:28:25: Und natürlich gibt es da schon Leute... Wenn ich Parfum mache dann frage ich schon meine Mitarbeiterinnen und Frau Parfums und wie findest du das?

00:28:35: Aber letztendlich nehme ich die Information und manchmal höre ich darauf wenn das irgendwie Sinn macht oder manchmal nehme ich's einfach nur auf.

00:28:44: Wenn es aber um so Sachen geht wie was weiß ich?

00:28:47: Finance, Buchhaltung, Liegel, Verträge, Produktion, sonst sowas.

00:28:55: Da höre ich natürlich schon sehr drauf auf die Leute in meinem Unternehmen, die da für diesen Bereich verantwortlich sind weil ich einfach nicht genug Ahnung habe und auch einfach nicht genügend Interesse muss ich ganz ehrlich sagen

00:29:07: Weil du es gerade ansprichst du bist Es tippt so ein bisschen das Thema Lieferketten an.

00:29:11: Das ist ja auch in der Modebranche, die ja auch global

00:29:14: arbeitet.

00:29:15: Ein großes und wichtiges Thema!

00:29:17: Wie nimmst du das wahr?

00:29:18: Hat sich sozusagen... Der politische Wandel, der ja in einer rasenden Geschwindigkeit seit Corona sagen beim All hat sich die Welt ja irgendwie um hundert-achtzig Grad gedreht.

00:29:28: Wie nennst du es wahr?

00:29:28: Wie gehst du damit oben?

00:29:29: was hat das für Auswirkungen vor allen Dingen in erster Linie auch auf deinem Business?

00:29:35: Also ich war da schon immer sehr nach vorwärts orientiert und mir war schon immer wichtig zu wissen wo Sachen herkommen.

00:29:43: Und mir war es schon immer wichtig neue Technologien zu benutzen, und mir was schon immer Wichtig mein Beitrag dazu leisten zu können mit der Umwelt ein bisschen besser umzugehen alles was sich da eben machen kann Material zu benutzen, die vielleicht einen hohen Recycle Anteil haben.

00:30:05: Hier zum Beispiel meine Brille, die hier liegt.

00:30:08: Die ist aus Recycling-Azithat und mir war auch immer wichtig zu wissen wer der Hersteller für alle meine Produkte ist.

00:30:17: Und ich arbeite eigentlich schon immer nur mit anderen Brands zusammen, anderen Firmen zusammen in den Herstellern zusammen Wo ich weiß, dass das alles irgendwie okay ist.

00:30:31: Dass ich hier in Deutschland sitze, arbeite ich zum Beispiel mit meinen Lizenzen meistens oder eigentlich nur mit so klassischen deutschen Mittelständlern zusammen.

00:30:42: also sowohl die Leute, die meine Tapeten Lizenz haben is ein klassischer deutscher Mittelstandler.

00:30:52: Ich meine meine Brillen mache ich mit Mr.

00:30:54: Specks die sitzen hier in Berlin Mein Parfum mache ich mit einem Unternehmen, das ist jetzt in Österreich.

00:31:01: Also es sind jetzt nicht so riesen Corporations und das Zeug kommt alles nicht aus irgendwelchen Kanälen die irgendwie dubios sind.

00:31:10: Ich gehe zum Beispiel auch oft und guck mir die Fabriken an.

00:31:14: also zb beim Tapete da geh' ich einmal im Jahr hin Die sitzen mönchend glattbracht, die haben irgendwie so ein richtig... Die haben das neueste Druckstraße, die Energiespr-.

00:31:25: Also sowas ist mir ja schon wichtig Nicht weil ich dazu gezwungen bin, sondern weil ich denke dass ich als Human Being, als Mensch das machen kann und machen sollte.

00:31:42: Gerade bei der Fashion-Branche glaube ich, das ist ja... Ich glaube viele unterschätzen wie komplex das ist.

00:31:49: Das ganze Thema Vorfinanzierung zum Beispiel.

00:31:53: Du musst auch in einer Bank dann immer wieder wahrscheinlich mal erklären, was hast du eigentlich vor?

00:31:57: Also ich bin ja bei der Banke, der dieser Podcast gehört und das schon seit zwanzig Jahren und... Ich kann mich da ehrlich gesagt nicht beschweren und dass ist alles cool so.

00:32:12: Ich hätte vorher auch mit anderen Becken zu tun aber irgendwann habe ich mich entschieden nur noch mit der Volksbahn zu machen.

00:32:19: Das hört sich jetzt an wie eine platte Werbesendung, aber das ist für mich und mein Unternehmen ist dass.

00:32:30: Eine ziemlich gute Lösung weil die auch ziemlich flexibel sind und weil sie auch ziemlich modern sind Auch offen für Neues sind.

00:32:38: also ist jetzt nicht so null acht fünfzehn.

00:32:41: So hier in so ein Raster wie es immer irgendwie weg und

00:32:45: die Schublade genau, ne?

00:32:47: Also ich sehe das ganze Thema Vorfinanzierung Lager rettouren dabei dann Trends unsichtbarkeit schaffen.

00:32:54: Jetzt du wieder als Unternehmer wirst wo in diesem Ablauf wo guckst du?

00:32:59: bist du da besonders sensibel?

00:33:01: also die Trends dass das geschmack auf jeden Fall.

00:33:03: aber wenn du sagst in diesem wirtschaftlichen Aspekt?

00:33:06: Also das

00:33:06: habe ich ja alles umorganisiert, denn ich mache seit vielen Jahren Lizenzgeschäft.

00:33:11: Das heißt die Beschaffung, die Entwicklung, die Distributionen... Die Lagerhaltung liegt dann jeweils bei dem Partnern mit, nämlich das Mache.

00:33:26: Also ganz früher hab' ich das als klassische Modell gemacht.

00:33:31: Das heisst, ich hab was designt und eine Kollektion entwickelt.

00:33:35: Ich habe eine Fashion Show gemacht.

00:33:36: Zu dieser Fashion Show habe ich ganz viele Händler eingeladen, dann habe ich ein Showroom gemacht nach der Fashion Show und da sind die Händlern gekommen, denen habe ich dann die Sachen gezeigt, die haben eine Order platziert, dann bin ich in die Vorfinanzierung gegangen, hab diese Sachen produziert, hab sie dann irgendwann ausgeliefert und hab dann gehofft dass die Hände auch bezahlen oder das sie jetzt gut abverkaufen.

00:33:58: und dann hat sich das sechs Monate später wiederholt und so war ja praktisch das klassische Modell der Modebranche und des Designers.

00:34:06: Ich habe vor vielen, vielen Jahren schon angefangen das zu ändern.

00:34:10: also ich arbeite so überhaupt nicht mehr sondern alles was ich mache mache nur noch als Lizenz oder als Kollaboration mit jemanden dessen Expertise dieser ganze Restes.

00:34:26: Ich verwalte in meinem Unternehmen eigentlich nur noch meine kreative Leistung Mein Intellectual Properties und mache eigentlich Design, Image, Consulting, Branding.

00:34:41: Also da bin ich auch wirklich tiefst involviert.

00:34:45: aber diese ganzen anderen Funktionen die hatte ich ja früher alle in meinem Unternehmen Die sind jetzt immer bei dem jeweiligen Part, damit ich eine Lizenz habe.

00:34:54: Das ist einfach viel moderner Und das ist der Weg in die zukunft.

00:35:02: als independent eigenständiger selbständiger sage ich jetzt mal kleiner designer weil anders geht das gar nicht mehr.

00:35:11: Das muss ja auch ein learning gewesen sein gab's so man zahlt irgendwann leergeld zeitmal wahrscheinlich ständig und immer wieder gibt es einen moment wo du gesagt hast den fehler habe ich jetzt gemacht ist mein jetzt nicht normal.

00:35:22: deswegen stellig um oder das verändere ich was.

00:35:26: Ehrlich gesagt war das so ein natürlicher Vorgang und natürlicher Prozess.

00:35:30: Ich war da auch ehrlich gesagt ziemlich glücklich... ...und hab viel Glück gehabt in dem Sinne, dass ich schon relativ früh, praktisch nach zwei Jahren, nachdem ich mein Brand gestartet habe und meine ersten Kollektion präsentiert habe, habe ich schon eine paar Family-Lizenz gehabt.

00:35:51: Dann haben viele Leute gesagt, wie kannst du nur so früh?

00:35:55: Das ist natürlich als toll.

00:35:56: und dann habe ich halt nach und nach gemerkt, dass das so eigentlich besser funktioniert.

00:36:01: Weil das unternehmische Risiko ist ja ganz anders!

00:36:07: Ich hab früher echt wahnsinnig viel Geld für Muster-Kollektionen ausgegeben... Früher auch oft gezittert, ob no order überhaupt die Läden.

00:36:18: Ich meine man muss ja überhaupt nicht darüber sprechen wie es unabhängigen Retailern geht also diese sage ich jetzt mal inhaber geführten Modegeschäfte in so Städten ab.

00:36:28: hunderttausend Einwohner dieser mittleren Preissegment unterwegs waren diesen Premiumsegment.

00:36:32: die gibt's hier auch alle gar nicht mehr.

00:36:33: und da war früher schon an meinen Zittern zu hoffen dass Die dann irgendwie rechtzeitig zahlen und so.

00:36:42: Und es hat sich ja die Modebranche auch komplett geändert, also die Leute kaufen woanders, die kaufen halt online oder die kaufen in großen Ketten... ...und jetzt gibt's nur noch preiswert oder es gibt sehr hochpreisig.

00:36:54: aber so dieses Medium-Segment, dieses Premium-Signet das hört sich ja selbst aufgelöst.

00:37:00: Erstaunlich, weil ich hatte gerade erst darüber gelesen dass die ganzen super Luxusmarken Dior Hermes und so weiter das die gerade wieder Umsätze eingefahren haben trotz Krisenzeiten.

00:37:11: Haben die aber die haben alle Rückgänge?

00:37:12: Und natürlich sind sie auch resistent gegenüber sag' ich jetzt mal bestimmten Sachen Weil die deren Hauptkunden sind natürlich Leute die wirklich richtig viel Schotter haben und denen das halt auch egal ist ob eine Sag jetzt meine Tasche, zweitausend Euro kostet über fünftausend euro.

00:37:32: Aber was diese reden... Oh!

00:37:34: So mache ich hier die Bank noch kaputt.

00:37:37: Was die natürlich das Problem haben sind diese so genannten aspirational Shopper.

00:37:42: Das sind Leute, die auf diesen Marken gucken und sich irgendwann mal ein Teil davon was gönnen wollen um sich zu bewahren, dass sie es geschafft haben oder Auf dem weg nach oben sind.

00:37:57: und für die sind in diesen marken immer nur bestimmte produkte.

00:38:02: Die kaufen meistens den Schlüsselanhänger oder vielleicht kauf ein Lippenstift oder sowas, und die merken schon dass diese ganzen Kunden auch zurückhaltend sind.

00:38:14: also wenn man sich das anguckt wo lwm Arsch ist oder Richemont oder die Keringruppe Oder sogar MS, die ja eigentlich so wirklich Krisen resistent sind weil die jetzt sich wirklich nur an die Leute richten.

00:38:33: Wo Geld wirklich gar keine Rolle spielt.

00:38:35: oberen

00:38:35: drei vier Prozent oder

00:38:37: ich glaube noch weniger

00:38:38: noch weniger.

00:38:38: Ja

00:38:39: also ich glaub drei vier prozent sind leute die das kennen und in den sachen die machen würde ich mal sagen wenn sie sich ins oberste prozent oder obersten null komma eins prozent.

00:38:52: also glaub ich schon, selbst die merken das auch.

00:38:57: Es hat aber auch damit zu tun dass auch selbst die Leute, die könnten und immer weiter könnten ihr Kaufverhalten ändern weil es einfach nicht mehr cool ist.

00:39:07: Hat sich ausgeliebt ein bisschen so diese Überkrankung?

00:39:09: Ja

00:39:09: würde ich jetzt nicht sagen... Ich glaube das ist halt was ich vorhin schon gesagt habe.

00:39:14: Ich glaube dass es halt cooler ist weniger zu kaufen und viel hochwertiger und zeitloser Viel cooleres Statement als total flashy, was total krass bunt ist.

00:39:30: Also ich glaube das hat damit auch zu tun.

00:39:34: Du hast gerade selber erwähnt und zwar Fashion wird anders gekauft und zwar ganz viel online.

00:39:40: Das ist wahrscheinlich Flure und Segen gleichzeitig auf ein gewisser Art und Weise die Designer mustet, müsst reagieren.

00:39:47: Es gibt euch aber auch einen Vorteil und zwar ihr habt auf einmal viel größeren Dateninsight.

00:39:52: Äh, in das was passiert wie das Koffer halten ist.

00:39:55: Wie arbeitest du mit Daten in deinem Unternehmen?

00:39:57: Gar nicht!

00:39:58: Gar nicht nur!

00:39:59: Hahahaha, klare Antwort für ich gut.

00:40:03: Also äh... Das war jetzt ein bisschen forsch.

00:40:08: also Ich arbeite schon mit Daten In dem Sinne dass wenn ich im Projekt mache Ähm dann arbeite ich immer mit jemanden zusammen.

00:40:16: der Product Manager ist also der dieses ganze Projekt Managed.

00:40:20: und bevor ich überhaupt anfange zu Design Gibt es einen Rangeplan oder ein Line-Plan, egal wie man das nennt.

00:40:28: Da steht explizit drin!

00:40:31: Für wen ist das?

00:40:32: Wie viel soll das im Laden kosten?

00:40:34: Wer sind die Mitbewerber?

00:40:37: Wann soll das rauskommen?

00:40:39: Wie groß soll die Kollektion sein?

00:40:41: und das habe ich ja nicht dann ausgearbeitet sondern hat dann Progmancher ausgeführt und der oder die beziehen sich auch auf Daten.

00:40:51: Also, weil ich will ja dann Produktdesign kreieren.

00:40:57: Was denn auch relevant ist für diesen Partner oder diese Zielgruppe?

00:41:04: Das heißt an den Daten heute höre ich mich schon aber ich mache jetzt nicht dieses Datenanalyse die die Grundlage dafür ist zu wissen... Wo vielleicht die Person, die wir ansprechen wollen sonst noch kauft was ihre Lieblingsbrands sind und ob die Joga macht oder ob die was weiß ich mit ihrem Hundgassi geht.

00:41:22: Ob die nebenbei eine Holler Skates fährt oder sowas alles machen dann schon andere Leute.

00:41:26: aber Ich will das auch schon wissen.

00:41:28: für wen dass für wehen Die Sachen sehen die ich die sein.

00:41:32: aber ich selbst lese jetzt nicht aus Den daten.

00:41:37: korin sagt guckt also super jetzt hat jemand eine tapete gekauft er nur siebzehn der es siebzen ist und der aus der kreisstadt kommt.

00:41:43: und wow vielleicht ist das ein marktsegment der zukunft.

00:41:50: Ich bin

00:41:50: halt dann auch immer noch designer nicht IT mensch oder.

00:41:55: Buchhalter oder so was?

00:41:56: Nee, aber

00:41:56: es hätte ja natürlich auch sein können.

00:41:57: Ich könnte

00:41:58: das doch gar nicht!

00:41:58: Also es gibt ja Leute die können das und dafür werden die bezahlen.

00:42:01: als man die auch gut... Aber mich ehrlich gesagt würde ich das doch garnicht interessieren.

00:42:04: Aber du sagst selber, du hörst es dir an warst dann immer

00:42:08: nur Design.. also wenn mir jemand sagen würde Michael design mein Hemd oder ein Kleid Dann würde ich sagen kann ich nicht will ich nicht habe ich keine Lust zu.

00:42:18: Wenn mir jemand sagt Michael design ein Hemd oder am besten eine Händen-Kollektion.

00:42:25: Die machen wir zusammen mit dem und dem Hersteller, diese Händenkollektionen wird dort und dort verkauft.

00:42:32: die darf kostend im Handel zwischen so und so viel.

00:42:39: Im Handel hängt das neben den und den Marken.

00:42:43: Die Leute, die das kaufen sind zwischen so Zwischen Blah und Blah sind eher Leute, die was weiß ich in der Großstadt wohnen.

00:42:53: Sind aktive Arbeit zu leben blablabla solche Sachen.

00:42:58: also so bin ich halt trainiert aufgewachsen und educated weil ich immer für Marken gearbeitet habe.

00:43:09: für Liva ist Adidas wo sowas eben vorher definiert war und deshalb hab ich das von Anfang an auch immer bei meiner eigenen Marke gemacht.

00:43:18: Ich finde es ganz interessant, ich glaube das würden gar nicht so viele Designer so explizit sagen wie du dass sie wirklich für so einen Entkunden auch arbeiten.

00:43:25: Deshalb

00:43:25: bin ich wahrscheinlich erfolgreicher als viele Designer und deshalb habe in meinem Leben wahrscheinlich für Megamarken gearbeitet die Milliarden Umsatz machen und die auf der ganzen Welt erfolgreich sind und in unterschiedlichen Produktbereichen unterwegs sind und deshalb bin ich vielleicht... Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich seit thirty vier Jahren nonstop arbeite.

00:43:48: Jeder hat auch eine andere Selbstdefinition.

00:43:54: Ich sehe mich nicht als Künstler, ich sehe mich als Gebrauchsdesigner und es gibt ja viele Mode-Designer die würden von sich behaupten sie wären ja Künstlern.

00:44:06: Bin kein Künstlar!

00:44:08: Ich versuche Produkte zu designen und Kleidung zu designieren Die cool ist, die stylisch ist.

00:44:16: Die langlebig isst, die nachhaltig ist... ...die an möglichst vielen Leuten richtig toll aussieht!

00:44:21: Die vielen Menschen wenn sie es anziehen in ein gutes Gefühl gibt wo die halt sagen wow ich fühle mich jetzt richtig gut Ich fühl mich schön und das ist was ich mache oder was ich eben mache und wonach ich strebe.

00:44:38: Dann letzte Frage, das ist natürlich, glaube ich interessiert auch wieder viele.

00:44:41: Wo guckst denn du gerade trendmäßig hin?

00:44:42: Was ist denn?

00:44:43: gibt es eine Region in der Welt oder irgendeine Kultur oder irgene Einfluss wo du sagst Ist spannend Ich habe vielleicht noch gar nicht keine abschließende Meinung dazu.

00:44:51: Du sagst da gucke ich grad hin

00:44:53: also die region gibt's nicht mehr weil inzwischen Natürlich alle Jugendlichen egal wo in der welt Die gleiche Musik hören und die gleichen popstars relevant sind.

00:45:01: und musik ist natürlich Da muss man sich schon ein bisschen für interessieren Und Musik ist natürlich das, wo eigentlich die meisten Trends entstehen.

00:45:10: Dass es so richtig passiert in den achtziger Jahren als auf einmal MTV entstanden ist und Musiker eben auch Kleidung und Visualität also Videos und Fotoshootings benutzt haben um die Message ihrer Musik zu transportieren und bestimmten Look zu haben.

00:45:30: Also da gibt es nicht jetzt so den einen Look, also da muss man jetzt unbedingt hin.

00:45:34: Weil eigentlich die schon echt ziemlich gleich aussehen.

00:45:38: Da wo ich wohne hier in Berlin, in der Nähe ist so ein Mega-Use Hostel, wo den ganzen Tag irgendwelche Klassenfahrten ankommen und auch aus Deutschland aber auch aus dem europäischen Ausland Und das ist schon immer interessant zu sehen, dass alle jungen Leute irgendwie mehr oder weniger den gleichen Trends fallen.

00:45:57: Ja

00:45:58: auch eben als ich hierhergefahren bin habe ich das wieder gesehen.

00:46:01: die haben alle im Augenblick entweder schwarze Jeans an oder dunkelblaue oder hell blau und dann haben sie alle schwarzen Jacken an oder schwarzer Oberteil was so ein bisschen interessant ist weil bei dem Fashion Show wird natürlich ja letztendlich Alles Mögliche gezeigt, aber letztendlich haben die Leute dann doch immer nur schwarz-dunkeblau an und bei Jean zu... Also das jetzt mal einer irgendwie in durchgeknallten Farben rumläuft oder so.

00:46:26: Das ist schon ganz selten!

00:46:27: Ist Individualität

00:46:28: eine Illusion?

00:46:30: Das ist ne gute Frage, das ist ne sehr philosophische Frage weil man jetzt erstmal grundsätzlich diskutieren müsste was Individualität ist.

00:46:40: also Ich glaube ja, dass das für viele Leute eine Illusion ist.

00:46:47: Aber ich glaube generell es ist keiner.

00:46:50: Das sieht man ja daran zum Beispiel an Tattoos oder Bodypiercings.

00:46:55: Das war ja früher etwas total ausgeflipptes wo die Leute mit den Augen gerollt haben gesagt haben wow was denn da los?

00:47:01: Wie kann man sich Metallstäbe irgendwie durch die Lippe rammen oder wie kann man sie tätowieren?

00:47:06: Das machen doch nur Seeleute und Leute aus dem Knast.

00:47:11: Das haben Leute dann gemacht, um bewusst anders auszusehen als, sag ich jetzt mal laut die das nicht haben.

00:47:18: Und dann über die Zeit ist es immer mehr geworden und inzwischen ist das überhaupt gar nichts krasses mehr was irgendwie aufregt.

00:47:25: also egal wo man hinkommt da man sieht permanent Leute die irgendwas durch ihre Haut gerammt haben oder aussehen wie eine Blumentapete am ganzen Körper oder so.

00:47:37: Und das wird man sagen, ich glaube heutzutage ist man viel individueller und viel ausgeflippter wenn man total klassisch konservativ angezogen ist, wenn man heute einen maßgeschneiderten Anzug an hat und handgemachte Schuhe und ein schönes Hemd.

00:47:56: Und damit durch, sag ich jetzt mal Mitte läuft oder Kreuzberg oder so was, da drehen sich viel mehr Leute um und sagen wow der ist aber einzigartig als wenn man jetzt vom Kopf bis Fuß gepalkert ist und irgendwie komplett crazy Klamotten anhat und irgendwie überall zerstochen ist und so.

00:48:13: Deshalb ist das eine philosophische Frage.

00:48:15: Ich glaube Individualität is ne Einstellung Und die kann man natürlich durch die Art und Weise, wie man sich kleidet, transportieren so nach dem Motto ey guckt mich alle an.

00:48:26: Ich bin individuell aber eigentlich ist das eine Geisteshaltung.

00:48:30: Gibt es irgendwas was dir noch wichtig ist vielleicht?

00:48:32: Was du jetzt wenn wir da dabei sind?

00:48:33: Ich

00:48:34: glaube ich habe richtig verstanden Unternehmer zu sein als ich verstanden habe was der Unterschied zwischen Netto und Brutto ist.

00:48:43: Da wusste

00:48:44: ich!

00:48:45: Jetzt bin ich Unternehmer.

00:48:46: Vielleicht

00:48:48: ist Individualität heute gar nicht mehr die Frage möglichst anders zu sein, sondern zu wissen was man überhaupt noch mitmachen möchte.

00:48:56: Danke fürs Zuhören!

00:48:58: Das war Goldelse mit Michael Michalski.

00:49:00: Wenn euch die Folge gefallen hat kommentieren, liken und teilen.

00:49:03: Bis zur nächsten Folge bei Goldelse.

Über diesen Podcast

Goldelse – Geldgeschichten richtet sich an Unternehmerinnen, Unternehmer und Entscheider aus Berlin und Brandenburg. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die den Unternehmensalltag wirklich prägen: Wie finanzieren wir Wachstum? Was folgt auf die Gründergeneration? Wo entstehen neue Märkte? Regelmäßig trifft Gastgeber Maximilian Klein auf kluge Köpfe und relevante Themen – aus der Region, für die Region. Ein Podcast der Berliner Volksbank für alle, die nicht nur reagieren, sondern vorausdenken.

Euer Host: Maximilian Klein.

von und mit Berliner Volksbank

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