Das unterschätzte Gründungsmodell: Die Genossenschaft
Ein Supermarkt, der seinen Kundinnen und Kunden gehört – was erstmal ungewöhnlich klingt, funktioniert in Berlin ganz konkret.
Mit Supercoop hat Johanna Kühner genau so ein Modell aufgebaut: Mitglieder kaufen nicht nur ein, sondern arbeiten mit, entscheiden mit und tragen das Unternehmen gemeinsam. Ein Ansatz, der zeigt, was Genossenschaften heute leisten können.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum diese Rechtsform lange unterschätzt wurde und warum sie gerade wieder an Bedeutung gewinnt. Es geht um neue Wege der Gründung, um Finanzierung ohne klassische Investoren und um die Frage, wann es sinnvoll sein kann, Unternehmen anders zu organisieren.
Dabei wird schnell klar:
Genossenschaften sind kein Gegenentwurf zur klassischen Unternehmensgründung, sondern ein Werkzeug – mit eigenen Stärken, eigenen Grenzen und ganz konkreten Einsatzfeldern.
Eine Folge für alle, die gründen, unternehmerisch denken oder sich fragen, wie sich wirtschaftlicher Erfolg und Verantwortung besser zusammenbringen lassen.